Lexikon – Birke (Betula pendula)

Standort:
Lichte Wälder, Ödland.
Birken sind Erstbesiedler, d.h. sie wachsen auf Ödland und schaffen optimale Bedingungen zur Ansiedlung anderer Bäume und zur Entstehung von Wäldern. Sie gedeihen auch in rauhen Lagen auf trockenen, mageren Böden.

Geschmack und Verwendung in der Küche:
Zur Zubereitung von Tee werden die jungen Birkenblätter verwendet. Birkenblättertee schmeckt erfrischend würzig, leicht säuerlich zusammenziehend.

Wirkungsweise:
Die Birkenblätter enthalten u.a. Flavonoide, Spuren ätherischer Öle, Kalium und Vitamin C. Vor allem die Flavonoide werden für die harntreibende Wirkung verantwortlich gemacht. Birkenblättertee wird traditionell zur Durchspülungstherapie bei bakteriellen, entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege verwendet. Außerdem findet Birkenblättertee für Frühjahrskuren Verwendung und wirkt unterstützend bei der behandlung von Hautauschlägen, und rheumatischen Beschwerden.

Wissenswertes:
Birken gelten seit alters her als Frühjahrsbäume. Das Schlagen mit Birkenruten war früher in ländlichen Gegenden üblich und sollte die Säfte aufsteigen lassen, sodaß die Frühlingskräfte auf Mensch und Tier übergehen, sie gesund, stark und fruchtbar machen sollten.

Bild © 13smile

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