Lexikon – Brunnenkresse (Nasturtium officinale)

Standort:

Brunnenkresse

Brunnenkresse liebt halbschattige Standorte. Sie benötigt einen feuchten, humosen Boden und wächst direkt am und im fließenden Wasser. Brunnenkresse gedeiht nur an sauberen, klaren Gewässern. Daher wächst sie an Quellen, in Gräben und Bächen.

Geschmack und Verwendung in der Küche:
Das Kraut schmeckt scharf, wie Gartenkresse aber aromatischer und ganz leicht bitter. Es findet Verwendung pur oder gemischt mit anderen Gemüsen und Kräutern zu frischen Frühlingssalaten – Cocktailtomaten passen gut an einen Brunnenkressesalat
– dazu passt ein leichtes Dressing aus Olivenöl und Balsamicoessig.
Weiterhin würzt Brunnenkresse Kräuterquark und Remouladen, Frischkäse, Kräuterbutter, Fisch – und Eiergerichte.

Wirkungsweise:
Das frische Kraut wirkt harntreibend, verdauungsfördernd und schwach antibiotisch. (Schönfelder, 2001)* Es enthält reichlich Senfölglycoside, Vitamine und Mineralstoffe. Als Frühjahrsgemüse verwendet regt Brunnenkresse den Stoffwechsel an und wird deshalb gern für vitalisierende Frühjahrskuren verwendet.

*Schönfelder, Ingrid und Peter „Der neue Kosmos Heilpflanzenführer“, Kosmos – verlags GmbH, Stuttgart 2001

Wissenswertes:
Da Brunnenkresse klares und sehr sauberes Wasser zum Wachsen benötigt, ist sie in manchen Gegenden selten geworden. Die Pflanze kann auch im Garten, z.B. als Teichbepflanzung, angebaut werden. Das schont die Wildbestände.

Kochrezept mit Brunnenkresse – Leckerer Brunnekressesalat

Bild © kaiskynet

 

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