Lexikon – Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica)

Vom Juni bis August ist Zwetschgenzeit
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Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume und wird zur Familie der Rosengewächse zugeordnet. Die Frucht wird sowohl in Europa, Westasien, als auch in Süd- und Nordamerika kultiviert. Zwetschgenbäume werden zwischen 6 und 10 Meter hoch. Die Zwetschgen-Ernte ist stark wetterabhängig. Der Baum liebt eine windgeschützte Stelle an sonniger, südlicher Lage auf nährstoffreicher Erde. Das Erntevolumen eine Zwetschgenbaumes bemisst sich nach „Meter Fruchtholz“: Bei grösseren Sorten – wie bei „Cacaks“ – sind dies rund 20 Früchte, während es beispielsweise bei „Katinkas“ ca. 40 Stück ausgegangen wird.

Die Zwetschge als Energiespender…

…enthält 10,2 Prozent Kohlehydrate, 0,6 Prozent Proteine und 1,6 Prozent Ballaststoffe. 100 Gramm der Frucht weisen 47 Kalorien, 2 Mg Natrium, 160 Mg Kalium, 20 Mg Kalium, 7 Mg Magnesium,…unter anderem 365 (µg) Beta-Carotin, 0,8 Mg Vitamin E, 2 (µg) Folsäure, und 5 Mg Vitamin C.

Zwetschgen sind vielseitige Früchte

Tafelzwetschgen lassen sich tiefgefrieren: Die Zwetschge in der Mitte durchschneiden, dann entsteinen und in einem Plastikbeutel oder einer -dose einfrieren. Lecker sind auch Zwetschenkonfitüre oder -kompott. Wie wär’s mit in Nelken und Zimt in Alkohol eingelegten Zwetschgen? Getrocknete Zwetschgen als kleine Zwischenmahlzeit fördern die Verdauung. Ein besonders edler Zwetschgenschnaps ist der Vieille Prune. Nur die süssesten und besten Löhrzwetschgen werden zuerst in 50-Liter Glasballons gefüllt und dann in 225-Liter Eichenfässern vier Jahre gelagert und gereift.

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