Lexikon – Radieschen (Raphanus sativus var. sativus)

Radieschen – ganzjährige Kulturpflanze

Radieschen, gastroecho.de

Radieschen, gastroecho.de

Ihr Ursprung ist nicht genau bekannt. Gesichert ist jedoch, dass sie über Gourmets aus Frankreich auch im restlichen Europa bekannt wurde. Sie können ganzjährig gesät und geerntet werden. Ab ca. März wachsen die Pflanzen unter Folien, dann direkt auf dem Feld und in den Wintermonaten im Gewächshaus. Nach nur einer Woche Keimzeit und weiteren drei bis vier Wochen Wachstums können Radieschen geerntet werden.  In Deutschland wird die Pflanze vor allem in Rheinland-Pfalz gewerbsmässig kultiviert.

Als Nutzpflanze werden sie den Kreuzblütengewächsen zugeordnet. Sie ist meist rot und rund mit einem Durchmesser von 1,5 cm bis 3,5 cm. Das Fleisch ist fest, knackig und schmeckt scharf; verursacht durch ein Senföl. Radieschen können im Kühlschrank frisch gehalten werden. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass sie in einer geschlossenen Plastikdose gehalten oder lose – umwickelt mit einem feuchten Tuch – gelagert werden. In jedem Falle sollten die Blätter entfernt werden. Verwelkte Blätter sind ein Zeichen dafür, dass die Radieschen nicht mehr frisch sind; in diesem Zustand sind sie leicht pampig, bei fester Konsistenz.

Radieschen – fast kalorienfrei – reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium

Der Wasseranteil der Radieschen besteht zu 94% aus Wasser und sie enthalten nur 14 Kcal, daneben 0,1 Gramm Fett, 1,6 Gramm Ballaststoffe, 2,0 Gramm Kohlenhaydrate, 17 mg Natrium, rund 240 mg Kalium, 35 mg Calcium, 28 mg Phospohr, 8 mg Magnesium, 1,2 mg Eisen, 28 mg Vitamin C sowie Spuren der Vitamine A, B1, B2, B6…

Abwechslungsreiche, gesunde Beilage

Beliebt als gesunder Snack zwischendurch, in Scheiben geschnitten als Dekoration und Beilage zum frischen Salat, in der modernen Küche sind sie beliebt als Kontrastgeschmack zu herben Früchten wie Granatäpfel, Weintrauben oder Äpfeln, säuerlicher Sorten. Ein einfaches, gesundes und in ein paar Minuten zubereitetes Gericht sind einige klein gehackte Radieschen und Baumnüsse, vermengt mit einer klein geschnittenen Zwiebel, fein geschnittener Schnittlauchwürfel, vermischt mit Magerquark zu jungen, gekochten Kartoffeln (in der Schweiz “Gschwellti” genannt)

gastroecho.de

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